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Stuck selber angebracht



ARBEITSANLEITUNG


Mit dem Entschluß für echte Stuckelemente von Staff Decor Hamburg, steht nun mehr nur noch die Frage offen:

Wie werden sie montiert ? Nur ein paar Werkzeuge, etwas Zeit und Geduld - und Sie werden Ihr Ambiente haben, daß Sie sich gewünscht haben.

Natürlich ist die Anbringung von echten Stuck nur was für geübte Hobby-Handwerker, sollten Sie bedenken haben den Stuck selber anzubringen verweisen wir auf die Fachhandwerker in Ihrer Nähe ( Stuckateure und Maler ).

Vorbereitung


Überprüfen Sie den Untergrund auf seine Tragfestigkeit. Alte Untergründe sind gründlich zu reinigen.
Alte Tapete, Raufaser und Farbe müssen entfernt werden. Sandende oder mürbe, also nicht tragende Putze müssen erneuert werden ( Ideal sind nicht sandende Putze, Gipskarton- oder Gipsfaserplatten ).

Nun legen Sie sich das richtige Werkzeug zurecht:
Stuckanbringung
  • Gehrungslade

  • Stuck-Säge (ein feinzahnigen Fuchsschwanz )

  • Spachtel oder Stukkateur-Eisen, Japansspachtel, Ziehklinge

  • Anmachgefäß für Kleber

  • Stützen

  • Hammer und Nägel

  • Schlagschnur und Zollstock und/ oder eine Schlauchwaage
    ( ein mit Wasser gefüllter, durchsichtiger Schlauch, mit dem
    man über größere Distanzen die gleiche Höhe angeben kann )

  • Feines Schleifpapier


  • Vor Beginn der Verlegearbeit sollte die zu gestaltende Fläche aufgeteilt sein. Für die gewünschte Aufteilung fertigt man einen maßstabsgerechten Verlegeplan an. Diese Aufteilung wird dann auf die entsprechende Decken- bzw. Wandfläche mit Bleistift und Schlagschnur übertragen. Es muß zuerst die Waagerechte in der Gewünschten Höhe eingezeichnet werden. Dies erfolgt mittels Schnurschlag/ Schlauchwaage. Danach werden die Profile auf die erforderliche Länge zugeschnitten.
    Das Zurechtschneiden der Profile für die Zimmerecken erledigen Sie mit der Stucksäge und dem Gehrungskasten ( der Deckenschenkel des Profils liegt in der Gehrungslade immer unten ).
    Doch Vorsicht. Je nach Innen- oder Außenecken verläuft der Gehrungsschnitt in unterschiedlichen Richtungen. Der Selbstbauer legt sich die Profile so zusammen, wie sie später an der Decke angebracht werden sollen, und zeichnet sich die Schnittrichtung an.
    Durch ein anrauhen/ anritzen des Putzes, kann man zuletzt noch für einen verbesserten Haftgrund sorgen ( Klebebereich z.B. mit einem scharfen Spachtel
    kreuzweise aufrauen und mit einem Quast anfeuchten ).

    Kleben und montieren


    Rühren Sie jetzt den Kleber so an, daß er eine Quark ähnliche Substanz erhält . Der Kleber wird reichlich auf den Stuck aufgetragen und dann mit leichtem Druck und Hin- und Herbewegungen in die richtige Position gebracht und an Wand / Decke angedrückt, so daß der Kleber seitlich rausquillt. Der seitlich ausgetretene Kleber wird mit einem Spachtel oder Ziehklinge abgestreift, kleine Restmengen werden mit einem Pinsel und Wasser abgewaschen, hierdurch erübrigt sich ein späteres Verfugen. Bei schweren Profilen sollte eine kurzzeitige Absteifung durch Einschlagen von Nägeln erfolgen, um ein Abrutschen zu vermeiden, nach dem Aushärten des Klebers ca. 1 Stunde, werden die Nägel wieder entfernt. Des weiteren kann durch vereinzelndes schrauben in das Profil eine weitere Sicherung erfolgen ( die Schraubenlöcher werden mit Klebemörtel wieder geschlossen ) .

    Nachbearbeitung


    Anschließend werden die Ritzen/Fugen und eventuelle Bruchrisse mit Kleber ausgefüllt bzw. zu gestrichen. Dazu benutzen Sie einen Spachtel oder noch besser ein Stukkateureisen (Kosten liegen bei etwa 8.- EUR).

    Das ganze muß jetzt ca zwei Tage trocknen, daß die Trockenphase vorbei ist, erkennen Sie an der Farbe: Wenn die Stellen mit dem Kleber genauso hell sind wie der Stuck selber, können Sie mit dem Streichen beginnen. Es wird empfohlen, den gesamten Stuck mit Tiefengrund / Isolierungsgrund vor zu behandeln.
    Durch diesen Voranstrich ist bessere Farbhaftung gegeben. Außerdem bleibt die elegante Linienführung und perfekte Stilreinheit der Stuck-Ornamente erhalten. Ein zweimaliger Anstrich ist ratsam. Bewährt haben sich Mineral- und Dispersionsfarben

    Unsere anwendungstechnischen Empfehlungen basieren auf Hinweisen und Erfahrungen. Eine Haftung hieraus kann jedoch wegen der Vielseitigkeit der Anwendungsmöglichkeiten und Gegebenheiten nicht übernommen werden.

     

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